StartseiteMaterialienLückentextePessach

Pessach gehört zu den bedeutendsten Feierlichkeiten im Judentum. Es ist eines der drei .................................... und wird im Frühlingsmonat .................. gefeiert. Wie alle jüdischen Feste ist auch das Pessachfest voll von Symbolen und hat eine ganz bestimmte Bedeutung im Hinblick auf die Leidensgeschichte des jüdischen Volkes: es erinnert an die Zeit des ........................., an den Auszug der Israeliten aus Ägypten, die Flucht vor Unterdrückung und Sklaverei. Das Pessachfest ist also ein Fest der Freiheit. Aus diesem Zusammenhang leitet sich auch der Name Pessach ab, der so viel bedeutet wie "................................" oder "...............................". Er bezieht sich darauf, dass Gott die Israeliten verschonte, als er die Ägypter mit den ......................................... bestrafte.
Während des einwöchigen Festes dürfen keine ............................................... gegessen werden. Jedes Nahrungsmittel, das Sauerteig und im weiteren Sinne Mehl aus Korn, Gerste, Hafer, Weizen oder Roggen enthält, wird gemieden. Anstelle dieser Lebensmittel, essen die Juden ................., ein ungesäuertes Brot. Es ist ein Symbol für Freiheit und Armut.
Wichtig zu Pessach ist auch die Sederfeier (Seder = ........................), ein abendliches Familienfest. Es wird der Auszug aus Ägypten nach der ............................. erzählt. Zur Unterstützung der Geschichte liegen bestimmte Symbole auf der Sedertafel:
- die Haggada ("Erzählung"), ein Buch mit Geschichten zu Pessach
- ein viermalig mit Wein gefüllter Becher als Symbol für die .............................................
- ein zweiter mit Wein gefüllter Becher zum Ausdruck der Hoffnung auf den kommenden
........................
- drei Mazzen , die die drei Stände der Gemeinschaft Israels, aber auch die drei Erzväter
Abraham, Isaak und Jakob symbolisieren
- ein dargebrachtes Opferlamm in Form einer Keule, die am Rost gebraten wurde
- ein Ei als Zeichen des Erwachens der Natur (Ei und Keule werden nicht gegessen)
- zur Versinnbildlichung der Schönheit der Natur, die durch die Tränen und den Schweiß
der Sklaven bitter wurde, ein Teller mit Karpass (Petersilie) und eine Schale mit
Salzwasser
- bittere Kräuter, z.B. Meerrettich zum Gedenken an die Sklaverei
- eine Schüssel mit ...................., einem braunen Gemisch aus Nüssen, Äpfeln, Wein, und
Zimt zur Darstellung des Mörtels, den die Juden für den Pharao mischen mussten.
Das Sederritual gehören auch zahlreiche Gebete und Segenssprüche. Die Sederfeier wird nach dem Gottesdienst in der Synagoge abgehalten. Hierfür wird für die Mahlzeiten besonderes Geschirr verwendet, da am normalen Geschirr noch Reste gesäuerter Speisen vermutet werden. Kann man sich das zusätzliche Geschirr nicht leisten, wird das Alltagsgeschirr koscher gemacht, d.h. man taucht es in heißes Wasser oder macht es rotglühend. Dieser Vorgang wird .............................. genannt.

Lösung

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